Krieg um Informationen

Mitschnitt des Online-Talks

Über “Medienkompetenz zwischen Fakten und Propaganda” haben wir uns am 01.06.22 mit Mirko Drotschmann (MrWissen2go, Terra X) und Julia Ley (BR24-Faktenfuchs) ausgetauscht. Ein Video-Mitschnitt der Talkrunde ist nun online verfügbar.

Veranstalter waren „Interaktiv“, das Münchner Netzwerk Medienkompetenz, und das Referat für Bildung und Sport der LH München, Pädagogisches Institut – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement (PI-ZKB).

Der Talk war ein Angebot aus der Interaktiv-Reihe “MultiMediaAktuell”.

 

Ankündigungstext:

Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Das führt uns auch der Ukraine-Krieg tagtäglich vor Augen, denn die Bilder der Auseinandersetzungen sind uns präsenter denn je. Aufnahmen aus dem Kriegsgebiet werden via Social Media in Echtzeit verbreitet und lassen uns das Geschehen live verfolgen. So werden uns die Macht von Bildern und Informationen, die Rolle von Handyclips aus dem Kriegsgebiet sowie die Bedeutung staatlicher Inszenierungen und Propaganda in drastischer Weise vor Augen geführt.

Dieses Phänomen ist keineswegs neu: Die Deutungshoheit über mediale Darstellungen ist auch in vielen anderen Zusammenhängen relevant, beispielsweise bei der Impf-Debatte, in Wahlkämpfen, bei Extremist*innen oder amerikanischen (Ex-)Präsidenten. Die Frage bleibt dabei stets gleich: Was können wir glauben, wem können wir vertrauen, und wie können wir wahre von falschen Informationen unterscheiden?

Für uns in der Medienpädagogik und im Bildungsbereich stellen sich auf einer zweiten Ebene weitere Fragen: Wie können wir Informationskompetenz vermitteln und zu einer kritischen Mediennutzung anregen? Was müssen Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, zu diesem Themenkomplex wissen? Darüber werden wir uns austauschen.

 

Grafik zu "Krieg um Informationen"

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